Saatdichte ist die Menge Saatgut, die pro Quadratmeter ausgebracht wird. Die richtige Menge hängt von Zweck und Mischung ab — Standard-Werte:
| Zweck | Empfohlen | Bandbreite |
|---|---|---|
| Neuanlage Gebrauchsrasen | 25 g/m² | 20–30 |
| Nachsaat / Lückenfüllung | 15 g/m² | 10–20 |
| Hang (höhere Verluste) | 30–35 g/m² | 25–40 |
| Schattenrasen | 25 g/m² | 20–30 |
| Zierrasen (feinhalmig) | 18 g/m² | 15–22 |
Was schief geht bei zu hoher Dichte: Die jungen Pflanzen konkurrieren um Licht, werden lang und dünn, kippen um und sterben mehrheitlich ab. Resultat: scheinbar zu wenig Saatgut zum Schluss.
Was schief geht bei zu niedriger Dichte: Lücken bleiben offen, Unkraut hat freie Bahn, der Rasen wirkt wochenlang dünn.
Tipp Verteilung: Saatgut in zwei Hälften aufteilen, eine in Längs-, eine in Querrichtung verteilen — sonst entstehen Streifenmuster. Streuwagen einmal mit Sand kalibrieren, um die Dosierung zu prüfen.