Glossar · Praxis

Nachsaat

Einbringen von neuem Rasensamen in eine bestehende Grasnarbe — meist in kahle Stellen oder zur Auffrischung im Spätsommer. Wichtigste Vorbeugung gegen Unkraut.

Bei der Nachsaat werden Rasensamen in eine bestehende Fläche ausgebracht — entweder gezielt in kahle Stellen oder flächig zur Verjüngung des Bestands. Sie ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Unkraut, weil sie Lücken schließt, bevor andere Pflanzen sie besetzen.

Beste Zeitfenster:

  • April/Mai — Boden warm genug zum Keimen, noch keine Trockenheit
  • August/September — ideal: warmer Boden, kein Konkurrenzdruck von Unkrautsamen

Voraussetzungen für Erfolg:

  1. Boden lockern (kratzen, vertikutieren oder aerifizieren — Samen muss Bodenkontakt haben)
  2. Hochwertiges Saatgut (RSM-Mischung, siehe Saatgutmischung)
  3. 2–3 Wochen feucht halten — Keimlinge dürfen nie austrocknen
  4. Erst nach 6–8 cm Halmhöhe das erste Mal mähen

Detail: Nachsaat im Spätsommer, Nachsäen — Ratgeber.

← Zurück zum Glossar