Normaler Rasen braucht mindestens 4–6 Stunden direkte Sonne täglich. Darunter leidet er: wird dünn, zieht sich zurück, und Moos füllt die Lücken. Schattenrasen-Mischungen enthalten Arten, die mit weniger Licht besser zurechtkommen.
Typische Arten in Schattenmischungen:
- Rotschwingel (Festuca rubra): verträgt Halbschatten gut, feinblättrig
- Hainrispengras (Poa nemoralis): speziell für Schattenbereiche, unter Bäumen heimisch (zur Gattung siehe Rispengras)
- Rohrschwingel (Festuca arundinacea): tiefwurzelnd, trockenheitstoleranter
Wichtig zu wissen:
- Kein Rasengras ist echte Tiefschattenpflanze — unter dichten Nadelbäumen wächst dauerhaft nichts Schönes
- Schattenrasen ist pflegeintensiver: weniger mähen, weniger wässern, dafür öfter auf Moos kontrollieren
- Laub rechtzeitig entfernen — Lichtmangel und Nässe begünstigen Pilze
Tipp: Die RSM-Norm (Regel-Saatgut-Mischung) hat Schattenmischungen unter RSM 2.3 und 2.4 definiert. Praxis-Tipps im Blog: Schattenrasen.