Glossar · Praxis

Sandtopdressing

Dünnes Aufstreuen von Sand (2–5 mm) nach dem Aerifizieren oder Vertikutieren. Hält die Löcher offen, glättet Unebenheiten und verbessert dauerhaft die Bodenstruktur.

Beim Sandtopdressing wird feiner, gewaschener Quarzsand dünn (2–5 mm) auf den Rasen aufgetragen — typischerweise direkt nach dem Aerifizieren, damit der Sand in die frisch gezogenen Löcher rieselt.

Was es bringt:

  • die Aerifizier-Löcher bleiben offen → dauerhafte Belüftung
  • lehmiger Boden wird über Jahre durchlässiger
  • kleine Unebenheiten werden ausgeglichen
  • der Filzaufbau verlangsamt sich

Wichtig:

  • Quarzsand (0–2 mm Körnung), kein Bausand mit Lehmanteil
  • maximal so dick auftragen, dass die Halme noch durchblicken — sonst stickt der Rasen
  • nach dem Auftragen mit dem Besen oder einer Schleppmatte einarbeiten

Profis (Golf, Sportplatz) machen Topdressing 2–4 × pro Saison. Im Hausrasen reicht eine Behandlung alle 2–3 Jahre, kombiniert mit Aerifizieren.

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