Glossar · Pflanze

Rasentyp

Kategorie nach Nutzung und Optik: Spielrasen, Zierrasen, Sportrasen, Schattenrasen, Landschaftsrasen. Bestimmt die Sorten-Mischung und das Pflegeregime.

Rasentyp ist die Funktions-Kategorie, in die ein Rasen fällt — daraus ergibt sich die Sorten-Mischung. Standard-Typen für den Hausgarten:

  • Gebrauchsrasen / Spielrasen (RSM 2.3) — robust, trittfest, alltagstauglich. Standard für Familien-Gärten. Schnitthöhe 4–5 cm, dichte Narbe.
  • Zierrasen (RSM 1.1) — feinhalmig, dicht, optisch perfekt. Anspruchsvoll: regelmäßig mähen (3 cm), oft düngen, kein heftiges Bespielen. Eher Repräsentations-Flächen.
  • Sportrasen (RSM 3) — höchste Trittfestigkeit, schnelle Regeneration. Im Hausgarten selten nötig, eher bei Sportflächen.
  • Schattenrasen (RSM 2.2) — auf Bäume-Standorte abgestimmt. Höhere Mähhöhe, weniger düngen.
  • Landschaftsrasen (RSM 7) — pflegearm, blühreich, eher Wiese als Rasen. Selten gemäht, optisch lockerer.

Wichtig: der Standort entscheidet, welcher Typ funktioniert. Ein Zierrasen in der Spielecke der Familie hat keine Chance, ein Schattenrasen in voller Sonne wird zu schnell schießen. Erst Standort, dann Mischung.

Mischen erlaubt: zwei Typen auf derselben Fläche (etwa Gebrauchs + Schatten auf Hauptfläche + Baumkronenbereich) sind völlig in Ordnung — nur nicht im selben Quadratmeter mischen.

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