Glossar · Pflanze

Photosynthese

Der Prozess, mit dem Gräser aus Licht, Wasser und CO₂ Zucker bilden — die Energie-Quelle der Pflanze. Limitierender Faktor in Schatten- und Stress-Standorten.

Photosynthese ist der biochemische Prozess, mit dem Pflanzen Licht in Zucker umwandeln. Im Rasen läuft sie über die grünen Halme — je mehr Blattfläche, desto mehr Energie für Wachstum, Wurzelbildung und Stress-Resistenz.

Warum das für die Praxis zählt:

  • Tiefer Schnitt entfernt Blattfläche → weniger Photosynthese → schwächere Wurzeln. Deshalb 4 cm als Untergrenze für Gebrauchsrasen.
  • Schatten reduziert Lichtangebot drastisch — Schattenrasen muss mit weniger Photosynthese auskommen, daher höher mähen + weniger düngen.
  • Stickstoff über Bedarf zwingt zu Blattwachstum, das nicht versorgt werden kann — Halme werden lang und energetisch unterversorgt, klassisches „grünes Stroh”.

Photosynthese braucht: Licht (mind. 4 h/Tag direktes oder helles indirektes), Wasser (für die Lichtreaktion), CO₂ (immer reichlich), Temperatur (10–25 °C optimal), gesunde Halmoberfläche (kein Pilzbefall, kein Filz darauf).

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