Mähroboter mähen täglich oder mehrmals wöchentlich — in kleinen Portionen. Das Schnittgut ist so kurz, dass es direkt zwischen die Halme fällt und dort verrottet (automatisches Mulchen). Das ist gut für den Boden, spart Dünger und hält die Narbe dicht.
Vorteile:
- Gleichmäßige Schnitthöhe durch täglichen Betrieb
- Schnittgut als natürlicher Dünger (bis zu ⅓ des N-Bedarfs gedeckt)
- Keine Schnittrückstände, kein Sammeln
- Kein körperlicher Aufwand im Alltag
Nachteile und Schwächen:
- Randstreifen: Mähroboter hinterlassen an Beeten, Mauern und Zäunen oft 10–30 cm ungemähte Streifen — Handkante oder Trimmer nötig
- Steilhänge: ab ca. 35–40 % Steigung sind die meisten Geräte überfordert
- Nassrasen: viele Modelle sollten bei Dauerregen pausieren
- Filzbildung: durch ständige Befahrung und nie tiefes Ausschneiden kann Filz entstehen — jährliches Vertikutieren ist trotzdem sinnvoll
Winterpause: Ab dauerhaft unter 5 °C Geräte reinigen, Messer prüfen, trocken lagern. Begrenzungsdraht im Frühjahr kontrollieren.