Glossar · Boden

Kompost

Selbst hergestellter Bodenverbesserer aus verrottetem Garten- und Küchenmaterial. Reich an Humus, Bodenleben und langsam freisetzenden Nährstoffen — der beste natürliche Bodenaufbauer.

Kompost ist nicht “nur Dünger”. Er ist gleichzeitig Bodenverbesserer, Nährstofflieferant und Mikrobiom-Booster. Wer regelmäßig hochwertigen Kompost auf den Rasen bringt, baut über Jahre einen messbar besseren Boden auf.

Was Kompost im Rasenboden bewirkt:

  • erhöht den Humus-Anteil — Wasserspeicherung steigt deutlich
  • bringt lebendes Bodenleben ein (Mikroorganismen, Pilze)
  • gibt Nährstoffe langsam frei — keine Verbrennungsgefahr
  • verbessert die Krümelstruktur, besonders auf Sand- oder Lehmboden
  • senkt das Risiko für Pilzkrankheiten durch mikrobielle Konkurrenz

Anwendung als Topdressing auf Rasen:

  1. Kompost durch ein 5-mm-Sieb drücken (oder fertigen feinen Kompost kaufen)
  2. Dünn ausstreuen — maximal 5 mm, sonst werden die Halme erstickt
  3. Mit Besen oder Schleppmatte zwischen die Halme einarbeiten
  4. Wässern

Mengen: 1–3 l/m² pro Anwendung. Frühjahr und Herbst sind die besten Zeitfenster.

Wichtig: Qualität. Nicht jeder Kompost taugt für Rasen:

  • Gut: reifer Gartenkompost, mind. 6 Monate alt, krümelig, erdig riechend
  • Schlecht: frischer Kompost (verbrennt), grober Kompost (verfilzt), unkrautsamenhaltiger Kompost (sät Beikraut)

Wer keinen eigenen Kompost hat: zertifizierter RAL-Gütekompost aus Kompostwerken ist eine saubere Alternative.

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