Der Gebrauchsrasen ist die häufigste Rasenform im privaten Garten. Er muss viel aushalten: Kinder, Hunde, Gartenmöbel, Trampolin — und dabei trotzdem grün bleiben.
Typische Zusammensetzung:
- Hoher Anteil Deutsches Weidelgras (Lolium perenne): schnelle Keimung, robust, regeneriert gut
- Rotschwingel: füllt Lücken, trockenheitstoleranter
- Wenig oder kein Wiesenrispengras: zu langsam für Gebrauchsrasen
Nach RSM-Norm: Gebrauchsrasen entspricht meist RSM 2.2 oder 2.3 (mit und ohne Schatten). Die Mischungen sind auf Belastbarkeit optimiert, nicht auf feine Textur.
Mähhöhe: 4–5 cm im Alltag, im Hochsommer auf 5–6 cm erhöhen.
Unterschied zum Zierrasen: Zierrasen hat feinere, engblättrige Gräser, wird kürzer gemäht (2–3 cm) und ist kaum belastbar. Im normalen Hausgarten hat er nichts verloren — er verzeiht Fehler nicht.